Mit uns die Sintflut

Wie oft haben wir uns den vergangenen Monaten seit Griechenland über zu wenig Wind zum Segeln beklagt und uns gelegentlich sogar beinahe ein Motorboot gewünscht. Tja, und nun bekommen wir bereits seit 3 Wochen den bisher vermissten Wind auf einmal in geballter Ladung. Dazu sintflutartigen Regen und Gewitter, die sich gewaschen haben.

Nebel im Hafen Porto di Roma
Nebel im Hafen von Rom
CC BY-NC-SA 4.0 Ulrike & Stefan Engeln

Wir liegen jedenfalls immer noch in Rom fest, ein Wetterfenster zum Weitersegeln hat sich bisher noch nicht geboten. Der Wellengang im Hafen und der kräftig pfeifende Wind, der an den Leinen zerrt und alle Boote im Hafen in ständiger Bewegung hält, will einfach nicht nachlassen. Wenn sich gelegentlich mal einer unserer einheimischen Stegnachbarn sehen lässt und seine eigenen Leinen kontrolliert, können wir wieder mit Sicherheit davon ausgehen, dass der Wind erneut zuzunehmen gedenkt und uns eine unruhige Nacht bevorsteht.

Wir sind wirklich gespannt, wann dem Wind hier die Puste ausgehen wird und wir mit unserem Boot, das momentan eher als Arche fungiert, weiter können.

2 Gedanken zu „Mit uns die Sintflut“

  1. Frohe weihnachten wünschen wir euch aus einem kalten Südtirol. Umzug hat gut geklappt, skilaufen geht auch noch und das Wetter war toll die letzten 4 Wochen, ruhig und sonnig.

    Catherine und Carsten von der marysol

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