Insel Capri

Stilbruch

Wir umfahren das Kap Campanella und haben dabei einen guten Blick auf die Insel Capri. Zwischen Festland und Capri herrscht reger Verkehr und teilweise hat man das Gefühl, man ist von Ausflugsdampfern regelrecht umzingelt. Viel zu viel Trubel für unseren Geschmack. Die Regeln zum Wegerecht scheinen hier auch eher unbekannt zu sein. Wenn es eng wird, legt man einfach den Hebel auf den Tisch.

Etwas nordöstlich von Sorrento legen wir uns in den kleinen Hafen von Marina di Cassano. Gastlieger scheinen hier kaum vorbei zu kommen. Am Steg ist somit nichts los. Dafür haben wir eine 24-Stunden-Beschallung eines Möwenschrecks über Lautsprecher vor unserem Schlafzimmer. Doch die verschiedenen Vogelstimmen lassen sich ganz gut ignorieren.

Atrium in Herculaneum
Atrium in Herculaneum
CC BY-NC-SA 4.0 Ulrike & Stefan Engeln

Mit dem Zug unternehmen wir einen Abstecher nach Herculaneum. Die Stadt war lange verschüttet und ist deshalb noch sehr gut erhalten. Von den Häusern ist noch recht viel zu sehen und sogar Wandmalereien sind gut erkennbar. Befremdend sind jedoch die neuen Gebäude und Straßen, die sich direkt an den Rändern leicht oberhalb der Ausgrabungsstätte befinden. Ein echter Stilbruch, doch wohl auch ein Zeichen dafür, dass die Stätte erst spät entdeckt worden ist.

Haus in Herculaneum
Haus in Herculaneum
CC BY-NC-SA 4.0 Ulrike & Stefan Engeln
Deckenverzierung in Herculaneum
Deckenverzierung in Herculaneum
CC BY-NC-SA 4.0 Ulrike & Stefan Engeln
Mosaik in Herculaneum
Mosaik in Herculaneum
CC BY-NC-SA 4.0 Ulrike & Stefan Engeln
Wandgemälde in Herculaneum
Wandgemälde in Herculaneum
CC BY-NC-SA 4.0 Ulrike & Stefan Engeln

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